Der Weg der Information durch das System

Am Anfang trifft eine Information auf das System. Beim Computer geschieht das gewöhnlich über die Tastatur, beim Menschen über die Sinnesorgane. Dies ist der IN-Bereich des IN˃TELL˃ACT-Modells.

Von hier gelangt die Information in die beiden Speicher des Systems, zuerst in den veränderbaren Speicher, der jederzeit neu beschrieben werden kann. Beim Computer ist dies der RAM-Speicher (Random Access Memory). Beim Menschen sind es alle erlebten und gespeicherten Ereignisse.

Neben dem beschreibbaren Speicher gibt es aber auch den festen Speicher in dem die Informationen und Programme gespeichert sind, die das System funktionieren lassen. Die Programme können gelesen aber nicht verändert werden. Dieser Speicher kann auch nicht neu beschrieben werden.

Beim Menschen sind hier alle biologischen Programme gespeichert die das Wesen Mensch ausmachen. Sie sind für jeden Menschen gleich. Beim Computer entspricht dies dem ROM-Speicher (Read Only Memory)

Nachdem die eintreffende Information in den beiden Speichern mit schon vorhandenen Informationen verglichen wurde, um festzustellen ob sie Gemeinsamkeiten mit diesen aufweist, wird sie vom System bearbeitet. Im Computer übernimmt dies die zentrale Recheneinheit CPU (Central Processing Unit). Beim Menschen ist es vor allem das Gehirn. Es wird geprüft, ob die Information den Erhalt der Systemstruktur fördert oder gefährdet. Man könnte diesen Teil des Systems mit einem Gericht mit mehreren Richtern vergleichen, von denen jeder einen Teil des Systems Mensch vertritt und die Information entsprechend beurteilt.

Nachdem das Urteil über die Bedeutung der Information gefällt wurde, wird dies dem System über eine innere körperliche Reaktion mitgeteilt.

Beim Computer kann man die inneren Reaktionen auf einem Bildschirm sichtbar machen. Beim Menschen machen sie sich im Körper durch Empfindungen, Emotionen, Gedanken oder Symptome bemerkbar. Deshalb auch der Titel des Konzepts:

IN˃TELL˃ACT
INformation TELLs the system how to ACT
Informationen SAGEN dem System wie es HANDELN soll

Beim Computer kann man externe Geräte wie einen Drucker ansteuern und das Ergebnis ausdrucken. Beim Menschen sieht man die äußere Reaktion an seinem Verhalten.