Einleitung

Falsche Interpretationen

Hypnose Praktiken müssen ihre Anwendung immer dort haben wo sie hingehören. Jeder anwender von Hypnose muss seinen Veranwortungs- und Anwendungsbereich kennen und auch die Grenzen dessen, was in seinem Kompetenzberich liegt. 
In Therapie oder Coaching kann die Anwendung von Hypnose lediglich unterstützend zur Medizin gelten. Natürlich sollte dieser Aspekt keineswegs unterschäzt werden, denn er ist nach wie vor von großer Bedeutung.
Folglich solltest du vom Klienten niemals als erste Lösung oder als alternative Lösung ausgewählt werden,
wenn Fehler oder Verzögerungen bei der Diagnose und dem Verlust auf Heilungschancen dies zur Folge hätte.
Besondere Aufmerksamkeit muss dem Risiko  einer unsachgemäßen Verbreitung unwahrscheinlicher Nützlichkeitsmethoden und dem Risiko einer endgültigen Distanzierung von der Schulmedizin gewidmet werden.
Von daher lautet die Frage, sollte ein Klient wegen Schmerzen zu dir kommen: “Waren Sie dafür schon beim Arzt oder Spezialisten?” Falls NEIN, dann den Klienten erst einmal dorthin verweisen, bevor überhaupt mit der Therapie begonnen wird.
Wenn wir mit Schmerz arbeiten, dann lediglich um herauszufinden, ob es eine psyschiche Ursache für das Symptom Schmerz gibt.

Das heißt, wir arbeiten nicht am Schmerz sonder lediglich an der eventuellen Ursache und um den Klienten dabei zu uterstützen um Heilungsprozesse zu fördern und sein Immunsystem zu stärken!

Arbeiten mit Schmerz
Es ist wichtig, sich auf das zu beschränken, was in Ihrem Land hinsichtlich der Gesetzgebung möglich ist. Jeder Praktikant ist verantwortlich für das, was er tut.
Es gibt zwei Hauptkomponenten, die den Schmerz ausmachen. Die erste ist die physische Komponente (einfach gesagt, es ist das Signal, das von der Verletzung zu unserem Gehirn geht) und die psychologische Komponente (die Interpretation dieses Signals).
Was den Prozess anbelangt, so gilt es zunächst, Schmerz als eine Emotion zu betrachten. Das heißt, als ein Signal, das von einem Teil des Geistes (oder des Körpers) kommt und wichtige Informationen liefert.

Bei der Arbeit mit Schmerzen ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Ziel darin besteht, den Schmerz auf eine für die Person und ihre Gesundheit optimale Weise zu lösen. So darf es auf keinen Fall das Ziel sein, einen Schmerz zu lösen, der dazu da ist, die Person davor zu schützen, sich selbst zu “zerstören”.

“Wir können im besten Fall, alles identifizieren und bearbeiten, was hinter dem Schmerz steht!”

Einige interessante Fragen zu Schmerz

  • gibt es eine emotionale Komponente, an der gearbeitet werden muss?
    Wenn Ja, arbeitemittels Regression um emotionales Loslassen zu können
  • gibt es eine medizinische Komponente, an der gearbeitet werden muss?
    Wenn Ja, dann an den behandelnden Arzt überweisen
  • gibt es eine spirituelle Komponente, an der gearbeitet werden muss? Wenn Ja, dann angepasste Techniken dazu nutzen
  • gibt es Spannungen, die gelöst werden müssen, ausgelöst durch zurückgehaltene Emotionen? Wenn Ja, auch hier evtl. mit Regression aufarbeiten
  • muss er/sie etwas über diesen Schmerz lernen? Wenn Ja, mittles passende Technik die Lernerfahrung herausfinden und ihr/ihm bewusst machen
  • gibt es übernommene  Informationen, die auf irgendeine Weise zurückgeschickt oder zurückgegebn werden können? Wenn JA, dann evtl. Stuhltherapie
  • ist der Schmerz da, um ihn/sie zu schützen? Wenn Ja, überprüfen, ob es noch gebraucht wird
  • ist der Schmerz da, um ihn/sie zu bestrafen? Selbstsabotage. Wenn Ja, evtl. Vergebungsarbeit
  • ist der Schmerznicht lösbar weil Abnutzung, Verletzung oder sonstiges. Wenn Ja, kann das Signal dann so verändert werden, dass es angenehmer ist, z. B. durch Wärme, Kühle, Zwicken, Unbehagen usw.? Dies ist oft der Fall, wenn Menschen ein unangenehmes Gefühl behalten müssen, damit sie nicht vergessen, sich zu schützen